Die Geschichte der Mobilen Betreuung

Die Mobile Betreuung Bremen (MoB) wurde 1990 als Ergebnis konzeptioneller Erneuerung in der Heimerziehung gegründet. In dem zunächst 2-jährigen Probelauf wurde die MoB intensiv durch Kurt Hekele (VSE Celle), Jürgen Blandow (Uni Bremen) und Heinz Bönig (ehem. Landesjugendamt) unterstützt und begleitet.

Von Beginn an besteht die MoB stabil aus dem Trägerverbund, des Afj e. V. Kinder- und Jugendhilfe, Alten Eichen Perspektiven für Kinder und Jugendliche, DRK-Jugendhilfe „Kleine Marsch“ und St. Petri, Kinder- und Jugendhilfe. Seit dem 1.1.2011 sind die Anteile St. Petris und Alten Eichens in der Diakonischen Jugendhilfe Bremen gemeinnützige GmbH aufgegangen. Es ist erwähnenswert, dass es sich bei der MoB um einen funktionierenden Verbund von vier Trägern handelt, die im Wettstreit miteinander liegen. Konkurrenten auf anderen Feldern der Jugendhilfe zu sein, seinen jeweils eigenen Stil verfolgen und doch ein gemeinsames Projekt mit eigenem Teamspirit und eigenständigem Profil zu betreiben - das geht.

Die MoB hat sich erfolgreich in der Bremer Jugendhilfelandschaft etabliert. Im Laufe der Jahre gab es mehrere Erweiterungen, sowohl personell als auch räumlich. Den Anfang machten vier MitarbeiterInnen in einem „Projektbüro“ auf dem Gelände von Alten Eichen. 1992 wurde dann die Anlaufstelle in der Woltmershauser Str. 73 eröffnet. Im Jahr 1995 kam die Anlaufstelle Wachmannstr.1 hinzu. Seit Mai 2004 unterhielt der MoB-Trägerverbund die dritte Anlaufstelle in der Brunostr.1 in Hemelingen. Um der Dezentralisierung Rechnung zu tragen und für die Jugendlichen in ihrem Wohnumfeld gut erreichbar zu sein, sind seit April 2005 die Anlaufstellen über das Stadtgebiet von Bremen in einer Ost – Mitte – West- Achse verteilt: MoB-Ost: Brunostraße 1, Bremen-Hemelingen, MoB-Mitte: Wachmannstraße 1, Bremen-Schwachhausen, MoB-West: Gröpelinger Heerstraße 242, Bremen-Gröpelingen mit Annäherung an Bremen-Nord.

In Bezug auf die Anzahl der MitarbeiterInnen ist die MoB immer weiter „gewachsen“. 2003 arbeiteten noch 12 hauptberufliche PädagogInnen in den drei o. g.Teams und es war kurzzeitig eine eigene Leitung und Koordination eingesetzt. Nach zwei Jahren des Probelaufes und zum zehnjährigen Bestehen der MoB waren umfangreiche schriftliche Dokumentationen erstellt worden. Außerdem war die MoB wieder zu einem Team zusammen gekommen. Die gemeinsame Anlaufstelle befand sich nun in der Gröpelinger Heerstr. 242. Diese wurde jedoch im Laufe der Teamerweiterung räumlich zu eng und wir suchten nach neuen, größeren und zentraler gelegenen Räumen.

Inzwischen haben wir im September 2015 im LichtLuftBad Bremen unser 25jähriges Bestehen gefeiert und sind im Oktober 2015 in eine neue größere Anlaufstelle umgezogen. Ab sofort sind wir in der Bennigsenstraße 3 (im 3. OG, über der Bundesnetzagentur) zu finden. Mittlerweile betreuen 17 hauptberufliche KollegInnen 51 Jugendliche, unter ihnen auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Die deutliche Erweiterung unseres Teams erforderte auch eine Modifizierung unserer Teamstrukturen. Außerdem haben wir uns auch konzeptionell etwas angepasst an die neuen Herausforderungen, die u. a. die Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen mit sich bringt.

Wir entwickeln uns also immer weiter und stellen uns, mit Spaß an der Arbeit, neuen Herausforderungen! Dabei ist es uns wichtig, dass die Grundsätze des MoB-Konzeptes erhalten bleiben und nicht "verwässern".

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